Freitag, 12. April 2013

was wir so tun

Ich sitze auf dem Kerl und reite ihn, reite ihn gut, mache leichte Wellen mit meinen Körper, sein Schwanz geht in mir auf und ab, spüre nichts,denke gut, egal für ihn, mein Roboterkörper geht die Bewegungen durch, ficke ihn also, steige irgendwann ab, weil mir zu heiß ist.
Er steht draußen, raucht eine Zigarette, sagt: Ich glaube, das sind die Medikamente, irgendwie rauben die mir meine Lust.
Ich denke, also will das hier keiner von uns beiden.
Also sind wir beide die Maschinen, die die Abläufe durchgehen, weil sie durchgegangen werde müssen, das reden, was man als flirten versteht, dann die Drinks, dann küssen, dann mit dem Roller zum Zimmer, dann küssen, ausziehen, kurz rummachen, Kondom drüber und dann ficken. Obwohl wir beide gar keine Lust haben, aufeinander, oder auf ficken, am wenigsten auf Sex.
Danach ist es gut, verbringen einen Tag in Wasserfällen, heißen Quellen und auf dem Motorrad und versuchen gar nicht mehr, uns nahe zu kommen. Dann trennen sich unsere Wege, Name austauschen, auf Facebook adden, ein paar Fotos von uns im Wasser, ein israelischer Name in meiner Freundesliste.

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